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Heiße Diskussionen mit den Schweizer Grenzbeamten

Konstanz (Deutschland) - Kreuzlingen (Schweiz)

Auf dem Weg vom Allgäu nach Konstanz kam unsere Zoe in den Genuss ihrer ersten Fährtenüberfahrt. Sie schaute mit großen Augen und durfte sogar auf Papa's Schoß am Lenkrad sitzen. Die Heizung funktioniert nun einwandfrei. Nun kann unsere Reise richtig losgehen...diesmal nur noch in Richtung Süden!

 

Einen ersten Dämpfer unserer Euphorie erhielten wir bereits an der Schweizer Grenze in Kreuzlingen. Wir hatten unsere Route extra über die Schweiz geplant, da unser Bolle mit seiner Oldtimer-Zulassung (H-Kennzeichen) "eigentlich" von der Schwerlastabgabe befreit ist. In der Vergangenheit bekamen wir immer ein Dokument zur Mautbefreiung von den Grenzbeamten ausgehändigt, mit dem wir dann das Land passieren kostenfrei passieren konnten. Das ist günstiger, als über Frankreichs teure Autobahnen zu fahren. Dies in der Theorie...in der Praxis sah es dieses Mal etwas anders aus, wie sich herausstellte.

 

Schon am Zoll wollte man einen solches Dokument auf einmal nicht mehr kennen. Man schickte uns von einem zum nächsten Gebäude. Am Schalter im dritten Bau empfing mich eine äußerst unfreundliche Dame mittleren Alters, die behauptete, wir müssen die Schwerlastabgabe entrichten. Unser TÜV-Oldtimer-Gutachten wollte sie garnicht erst sehen. Ich zeigte ihr den Wisch, den wir letztes Jahr von den Schweizer Grenzbeamten bekamen. Sie riss ihn mir aus der Hand und pfefferte ihn in den Mülleimer..."Diese Regelung gibt es bei uns nicht"...WHUUUSAAAAAA, reib die Wut in die Wüste....grrrrr.

 

Letztenendes half alles Diskutieren nichts. Einzig und allein ihr Tonfall wurde etwas netter, als ich sie darauf aufmerksam machte, dass man mit mir auch höflich reden könne. Natürlich durfte die gute Frau dann auch erst einmal meinen Wisch wieder aus dem Mülleimer fischen.

 

Wir haben uns dann auf 25 CHF geeinigt. Allerdings mussten wir innerhalb eines Tages das Land wieder verlassen haben, was angesichts unserer kleinen Maus nicht gerade toll war. Dies haben wir murrend in Kauf genommen, denn Umkehren stand weder von den Kosten, noch vom Zeitaufwand her im Verhältnis.

 

Von der Schweiz haben wir jetzt erst einmal die Schnauze voll...Wir hören uns dann wieder in Frankreich :)

 

Tschööö,

die Umbakers


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Kommentare: 1
  • #1

    Gustav Sucher (Donnerstag, 06 September 2018 15:32)

    Hi, das ist echt schlimm mit manchen Grenzbeamten. Mein Onkel ist Grenzgänger und kommt jeden Tag mit ihnen in Kontakt. Aber abgesehen davon macht ihm sein Job unglaublich viel Spaß, weshalb ihm die Grenzbeamten auch egal sind. Danke für den Blog Beitrag!
    http://www.xn--grenzgnger-spezialisten-07b.de/